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	<title>Geschichten von Mia</title>
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		<title>Geschichten von Mia</title>
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		<title>Antonia</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 09:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miapreisel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gruselgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Vampire]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin eine gruselige Gestalt. Man kann mich nur bei Dunkelheit sehen. Trotzdem passiert mehr Gruseliges am Tage im hellen Licht. Ich ernähre mich von Blut. Blut eines menschen, Blut eines Orkas oder einer Kuh &#8211; ganz egal. Ich bin nämlich nicht sehr wählerisch. Wenn ihr abends ins Bett geht und die Tür öffnet und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=miapreisel.wordpress.com&amp;blog=6570042&amp;post=78&amp;subd=miapreisel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin eine gruselige Gestalt. Man kann mich nur bei Dunkelheit sehen. Trotzdem passiert mehr Gruseliges am Tage im hellen Licht.<br />
Ich ernähre mich von Blut. Blut eines menschen, Blut eines Orkas oder einer Kuh &#8211; ganz egal. Ich bin nämlich nicht sehr wählerisch. Wenn ihr abends ins Bett geht und die Tür öffnet und sie knarrt, wisst ihr ja gleich, dass ich da bin. Denn Fett besitzt auch Gefühle und läuft vor mir weg, weil es mich fürchtet. Deswegen schleiche ich mich vorsichtig an das Fett an und öffne die Tür ganz leise, so dass es nicht aufwacht. Und nicht zu vergessen: Luft muss ich auch anhalten, weil ich Mundgeruch habe. Fast alle Fettarten haben gute Nasen. Wenn ich nicht Luft anhalten würde, würde das Fett mich vermutlich riechen und aufwachen. Fett schläft meistens.<br />
Ich habe verschiedene Allergien. So wie die meisten von meiner Art habe ich auch eine Knoblauchallergie. Ich habe sechs Geschwister. Zusammen sind wir sieben. Sieben blutige kleine gruselige Gestalten. Schließt immer die Tür, wenn ihr nicht Knoblauch aufhängt!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/miapreisel.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/miapreisel.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/miapreisel.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/miapreisel.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/miapreisel.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/miapreisel.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/miapreisel.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/miapreisel.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/miapreisel.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/miapreisel.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/miapreisel.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/miapreisel.wordpress.com/78/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/miapreisel.wordpress.com/78/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/miapreisel.wordpress.com/78/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=miapreisel.wordpress.com&amp;blog=6570042&amp;post=78&amp;subd=miapreisel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Isabells Tagebuch</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 09:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miapreisel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gruselgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebes Tagebuch, heute Mittag gab es meine Lieblingsspeise. Blutige Gedärme vom Schwein mit blutigem, gebratenem Speck. Mama und Papa wundern sich immer über meine Lieblingsspeisen, aber mittlerweile haben sie sich dran gewöhnt. &#8222;Du bist eben mein kleiner Vampir&#8220;, sagt Mama immer, wenn man mich mal wieder wegen meinen spitzen Zähnen geärgert hat. Und irgendwie glaube [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=miapreisel.wordpress.com&amp;blog=6570042&amp;post=75&amp;subd=miapreisel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes Tagebuch,</p>
<p>heute Mittag gab es meine Lieblingsspeise. Blutige Gedärme vom Schwein mit blutigem, gebratenem Speck. Mama und Papa wundern sich immer über meine Lieblingsspeisen, aber mittlerweile haben sie sich dran gewöhnt.<br />
&#8222;Du bist eben mein kleiner Vampir&#8220;, sagt Mama immer, wenn man mich mal wieder wegen meinen spitzen Zähnen geärgert hat. Und irgendwie glaube ich ihr auch.<br />
Mama zieht mir gerne Schwarz an. Sie sagt, &#8222;Schwarz steht dir. Das passt zu deinen roten Haaren.&#8220; Mama zieht sich selbst auch immer schwarz an. In der Schule darf ich keine gelbe Uniform anziehen wie die anderen Kinder. sie sagen, dass es bei meinen schönen Haaren nicht gut aussieht. Aber ich glaube ihnen nicht. Sarah hat auch rote Haare und darf eine gelbe Uniform anziehen. Sie hat sie sich zwar gefärbt, aber was macht das schon für einen Unterschied? Ich werde wohl länger warten müssen, um es zu verstehen.<br />
Ich stehe auf Vampirgeschichten, aber Mama will nicht, dass ich sie lese. Sie sagt, das bringt nur Alpträume. Ich glaube etwas anderes. Ich glaube zwar, dass man Alpträume kriegen kann, aber dass Mama nur vor Alpträumen Angst hat, das glaube ich nicht. Ich glaube, dass Mama Angst hat, dass ich mich verletzen könnte; dass sie glaubt, ich bin ein Vampir. Und wenn ich die Bücher lese, krieg ich Angst vor ihnen und hänge überall Knoblauch hin und Kreuze, um von ihnen fern zu bleiben. Und dann sterbe ich.<br />
Ob ich wirklich ein Vampir bin, werde ich sicher noch rausfinden. Denn Vampire können ja nicht vom Alter sterben. &#8216;tschuldige liebes Tagebuch, Mama ruft zum Abendessen.<br />
Bis morgen, liebes Tagebuch!</p>
<p>Tagebuch: &#8222;Bis morgen, Isabell!&#8220;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/miapreisel.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/miapreisel.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/miapreisel.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/miapreisel.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/miapreisel.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/miapreisel.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/miapreisel.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/miapreisel.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/miapreisel.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/miapreisel.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/miapreisel.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/miapreisel.wordpress.com/75/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/miapreisel.wordpress.com/75/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/miapreisel.wordpress.com/75/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=miapreisel.wordpress.com&amp;blog=6570042&amp;post=75&amp;subd=miapreisel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Fischsuppe</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 09:22:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miapreisel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zaubergeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Paula erwachte. Sie zog sich ihren Teddypullover an, der aus lauter kleinen Teddys zusammengenäht war, und ihre Hose. Dann ging sie zur Schule. Bei ihr war es selbstverständlich, dass sie von selber aufwachte und zur Schule ging. &#8222;Heute werden wir was ganz besonderes machen.&#8220;, sagte der Lehrer. &#8222;Wir fahren heute an die Ostsee. Dort werden [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=miapreisel.wordpress.com&amp;blog=6570042&amp;post=73&amp;subd=miapreisel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Paula erwachte. Sie zog sich ihren Teddypullover an, der aus lauter kleinen Teddys zusammengenäht war, und ihre Hose. Dann ging sie zur Schule. Bei ihr war es selbstverständlich, dass sie von selber aufwachte und zur Schule ging.</p>
<p>&#8222;Heute werden wir was ganz besonderes machen.&#8220;, sagte der Lehrer. &#8222;Wir fahren heute an die Ostsee. Dort werden wir tauchen. Die Badeanzüge liegen schon bereit. Wir werden dort nach Sachen tauchen, nach schönen Sachen, sowas wie Muscheln, bunte Fische und Perlen. Derjenige &#8230;&#8220;<br />
PIEP, machte es plötzlich.<br />
&#8222;Entschuldigung!&#8220;, rief Wendy. &#8222;Ich habe heute einen ganz besonderen Pullover an. Ein Familienerbstück.&#8220;<br />
&#8222;Ja, ja, ja.&#8220;, sagte der Lehrer. &#8222;Ich fahre fort: derjenige, der die kleinsten Sachen findet, darf sich bei mir eine Überraschung abholen. Die anderen Sachen werden wir ausstellen. Gut, wir machen uns bereit.&#8220;<br />
Und damit verschwanden allle Kinder durch die Tür die Treppe runter, die Jungs ins Jungenklo und die Mädchen ins Mädchenklo, wo die Badesachen lagen. Paula ging zusammen mit ihrer Freundin in eine Kabine.<br />
&#8222;Bist du heiß auf die Überraschung?&#8220;, fragte Maja.<br />
&#8222;Nicht besonders.&#8220;, antwortete Paula wahrheitsgemäß. &#8222;Bestimmt gibt es wieder nur eine Plastikmedaille mit &#8216;ner Rose dazu.&#8220;<br />
Dann zogen sie sich beide ihren Badeanzug an und verschwanden aus der Kabine.<br />
Wenig später im Bus zur Ostsee fing Majas Schulranzen an zu weinen.<br />
&#8222;Hätt ich doch bloß keinen Babyschulranzen genommen. Er war einfach zu süß, ich musste ihn einfach nehmen!&#8220;<br />
Paula, die einen Affenranzen hatte, schaute sie mitfühlend an. Denn sie wusste genau wie Maja sich fühlte. Denn die Affen kniffen ihr immer mit ihren langen, kratzigen Affenfingern in die Arme.<br />
&#8222;Ostsee!&#8220;, rief der Lehrer, &#8222;Wir sind da!&#8220;<br />
Paula und Maja und auch die anderen Kinder stiegen aus.<br />
&#8222;Ostsee!&#8220;, rief plötzlich der Schulranzen von Wendy. Sie hatte einen Papageienschulranzen mit einem Papageienkopf.<br />
&#8222;Alle da?&#8220;, fragte der Lehrer. &#8222;Gut, ich kletter da mal schnell auf den Kameraturm, Ihr greift euch von diesem Korb hier&#8220; &#8211; er deutete auf einen Korb neben ihm, der aus Schlangen geflochten war &#8211; &#8222;eine Kamera, die steckt ihr an euren Badeanzug. So kann ich euch im Wasser beobachten. Gut, Ihr könnt ins Wasser, wann Ihr wollt.&#8220;<br />
Schon drängten sich die Kinder um den Korb, wobei Paula oft hin und her geschubst wurde, bis sie endlich an den Kamerakorb konnte. Doch später hatten sie alle eine abbekommen.<br />
&#8222;Eins, zwei, drei!&#8220;, riefen Paula und Maja gleichzeitig. Paula tauchte. Unter dem Wasser sah es aber spannend aus! Lauter bunte Fische schwammen umher, dass es nur so funkelte. Sie wollte sich einen fangen, aber sie entwischten ihr immer. Sie tauchte tiefer, um an den Meeresgrund zu kommen. Da sah sie einen kleinen, roten, funkelnden Stein in einer geöffneten Muschel. Sie griff sich die Muschel mit dem roten Stein und steckte ihn in ihre Tasche vom Badeanzug. Sie nahm sich noch ein paar daneben liegende Muscheln, die sie neben dem Stein fand. Neben ihr war ein Glas. Damit könnte sie versuchen, einen dieser bunten Fische zu kriegen. Sie könnte sie zu Hause ihrer Mama schenken. Da fiel ihr ein, dass sie ja noch eine Kamera am Badeanzug hatte. Und wenn sie die Fische ihrer Mama schenken wollte, müsste sie die Kamera erstmal ablösen. Weil sie die Fische ja sonst nicht mit nach Hause nehmen durfte, weil sie für die Schulausstellung sein sollten. Paula löste die Kamera vom Anzug und steckte sie so, dass sie nicht gesehen wurde, umgedreht an eine Koralle. Dann würde der Lehrer vermutlich denken, sie sei in einer Höhle. Dann griff sie sich das Glas und schwamm hoch zu den bunten Fischen. Die Fische ließen sich viel einfacher als vorher fangen, sie schwammen von selber ins Glas. Paula steckte das Glas mit den Fischen in ein Geheimfach ihres Schulranzens und schwamm an die Oberfläche. Dann fiel ihr ein, dass die Kamera noch unten ist. Sie schwamm schnell runter, aber sie konnte die Kamera nicht finden. Sie schwamm wieder an die Oberfläche und hievte sich aus dem Wasser.<br />
Vor ihr stand der Lehrer.<br />
&#8222;Es hätte was passieren können!&#8220;, schimpfte der Lehrer.<br />
Paula war verblüfft. Nicht zum Aufpassen, dass sie keinen Edelstein in ihren Ranzen steckte und nicht zur Ausstellung gab, sondern damit der Lehrer wusste, ob es ihr noch gut ging, dafür war die Kamera gedacht.<br />
Der Lehrer wurde freundlicher. &#8222;Aber du hast es ja trotzdem noch geschafft!&#8220; Er reichte ihr ein Handtuch, das zu ihrem Rucksack passte. Bloß, dass die Affen dort nur reden konnten und nicht kratzige Finger hatten.<br />
&#8222;Hallo Paula!&#8220;, sagte ein Affe, als sie sich abtrocknete.<br />
Ihr Badeanzug hing bereits an einer Wäscheleine zum Trocknen, weil sie ja im Badeanzug hergekommen waren und keine Anziehsachen mitgenommen hatten. Paula ignorierte den Affen, der sie angesprochen hatte. Ihre Mutter hatte sie gelehrt, dass man mit Anziehsachen nicht sprechen dürfte. Wenn man sich mit ihnen unterhalten würde, würden sie sich nicht mehr anziehen lassen oder man könnte sich &#8211; wie es bei einem Handtuch der Fall wäre &#8211; nicht mehr damit abtrocknen.<br />
&#8222;Alles fertig machen zum Einsteigen!&#8220;, brüllte der Lehrer. Anscheinend hatten ihn gerade die Schlangen vom Kamerakorb in den Daumen gebissen. Da war er immer besonders empfindlich.<br />
Paula ging zu der Wäscheleine und zog sich den jetzt trockenen Badeanzug wieder an.<br />
&#8222;Da bist du ja!&#8220;, rief Maja. Sie hatte ihren Badeanzug schon an. &#8222;Was hast du denn alles gefunden?&#8220;<br />
Paula öffnete lächelnd den Beutel.<br />
&#8222;Wow!&#8220;, rief Maja. Sie öffnete ihren Beutel.<br />
Paula war verwundert. Ein Seestern, eine Handvoll Edelsteine, Perlen und Muscheln.Sah Maja nicht so gut wie sie oder brauchte sie eine Brille? In ihrem Beutel funkelte es doch so. Sie selbst hatte ja nur Muscheln mit Ausnahme eines roten Edelsteines. Oder sah sie selber nicht gut?<br />
&#8222;Einsteigen!&#8220;, brüllte der Lehrer noch lauter als vorher. Er schrie Paula fast an. &#8222;Eure Edelsteine könnt Ihr euch später zeigen.&#8220;<br />
Paula und Maja stiegen ein. Der Bus fuhr los. Anscheinend waren sie die Letzten gewesen.<br />
Zu Hause öffnete Paula ihren Schulranzen. Sie nahm das Glas mit den bunten Fischen raus. Da kam Mama ins Zimmer. Mama sah die Fische und strahlte: &#8222;Da hast du dir ja was Schönes gefangen!&#8220;<br />
&#8222;Die sind für dich!&#8220;<br />
&#8222;Das ist ja schön, mein Kind. Daraus mach ich mir ein Abendkleid und dir einen Schal, ja?&#8220;</p>
<p>Später beim Abendbrot gab es Fisch.<br />
&#8222;Mama, was ist das?&#8220;, fragte Paula.<br />
&#8222;Entschuldige, Schatz, dass ich kein Abendkleid draus gemacht habe. Dafür gibt es jetzt Fischsuppe und für dich einen neuen Pulli.&#8220;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/miapreisel.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/miapreisel.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/miapreisel.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/miapreisel.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/miapreisel.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/miapreisel.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/miapreisel.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/miapreisel.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/miapreisel.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/miapreisel.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/miapreisel.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/miapreisel.wordpress.com/73/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/miapreisel.wordpress.com/73/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/miapreisel.wordpress.com/73/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=miapreisel.wordpress.com&amp;blog=6570042&amp;post=73&amp;subd=miapreisel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Johans Geschichte</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 07:51:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miapreisel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tiergeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin die kleine Fliege Johan und ich erzähle dir meine Geschichte von Anfang an. Kommmt, ich erzähle euch von Mama und Papa. So ist es gut. Meine Mama wurde von Oma und Opa geboren und mein Papa von meiner anderen Oma und meinem anderen Opa. Wie die hießen, habe ich vergessen. Nun denn, es [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=miapreisel.wordpress.com&amp;blog=6570042&amp;post=70&amp;subd=miapreisel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin die kleine Fliege Johan und ich erzähle dir meine Geschichte von Anfang an.<br />
Kommmt, ich erzähle euch von Mama und Papa. So ist es gut.</p>
<p>Meine Mama wurde von Oma und Opa geboren und mein Papa von meiner anderen Oma und meinem anderen Opa. Wie die hießen, habe ich vergessen. Nun denn, es war schön warm und feucht, als meine Mama erwachte. Sie war noch ein Kind genau wie Papa. Sie wohnten zusammen in einem Paradieseimer. Zusammen mit Oma, Opa, Onkel und all den anderen Verwandten, aber auch mit anderen großen Obstfliegenfamilien.<br />
Sie waren alle samt glücklich, bis eines Morgens es Gift regnete. Mama und Papa waren zusammen unter eine Bananenschale gekrochen.<br />
Zum Glück!<br />
Denn jetzt kriegten sie kein Gift ab.<br />
Dann bekamen sie weniger Luft. Es schien, als würde das Paradies mit anderer, verbrauchter Luft bedeckt. Mama schloss die Augen. Sie spürte einen Windhauch. Mama fragte sich, warum und ob sie überhaupt lebte. Sie öffnete die Augen. Sie bekam Luft.<br />
Papa hatte mit einem Kirschstiel ein Loch in eine kaum sichtbare Wand gemacht.<br />
&#8222;Schnell!&#8220;, rief Papa und Mama folgte ihm durch das Loch bis an die frische Luft.<br />
Sie waren noch Kinder und spielten gerne und weil es so viel Platz zum Fliegen gab, wollten sie ihn auch ausnutzen. Sie spielten Verstecken und Fangen.<br />
Mama wurde langsam müde. &#8222;Lass uns aufhörn, ich kann nicht mehr!&#8220;<br />
Papa wurde auch müde und sie suchten sich einen sicheren Platz zum Schlafen.<br />
Mama wachte auf, sie hatte schlecht geträumt. Jetzt würde sie sich mit Papa auf den Weg nach einem Zuhause machen.<br />
Papa wachte auf.<br />
&#8222;Morgen!&#8220;, sagte er. &#8222;Morgen!&#8220;, sagte Mama. Dann flogen sie los.<br />
Sie flogen bis zu einem See.<br />
&#8222;Hier riecht es gut.&#8220;, fand Papa. Das fand Mama auch.<br />
&#8222;Da, kuck mal!&#8220;, schrie Papa. Mama drehte sich um.<br />
&#8222;Andere Fliegen.&#8220;, seufzte sie, &#8222;Hier bleiben wir!&#8220;<br />
Kurz darauf legte Mama Eier. Aus einem davon bin ich geschlüpft.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/miapreisel.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/miapreisel.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/miapreisel.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/miapreisel.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/miapreisel.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/miapreisel.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/miapreisel.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/miapreisel.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/miapreisel.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/miapreisel.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/miapreisel.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/miapreisel.wordpress.com/70/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/miapreisel.wordpress.com/70/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/miapreisel.wordpress.com/70/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=miapreisel.wordpress.com&amp;blog=6570042&amp;post=70&amp;subd=miapreisel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Alles nur, weil wir im Schlamm spielen wollten</title>
		<link>http://miapreisel.wordpress.com/2009/05/28/alles-nur-weil-wir-im-schlamm-spielen-wollten/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 13:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miapreisel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tiergeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war einmal ein Schwein, das war noch sehr jung und hatte keine Mami und keinen Papi, nur seine Schwester, die war genauso jung wie er und hatte nur ihn. Sie schliefen zusammen im Heuhaufen und als es im Dorf unten Morgen(s) schlug, wachten sie auf. &#8222;Guten Morgen!&#8220;, rief der Hahn. &#8222;Guten Morgen.&#8220;, sagte Schwester [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=miapreisel.wordpress.com&amp;blog=6570042&amp;post=63&amp;subd=miapreisel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war einmal ein Schwein, das war noch sehr jung und hatte keine Mami und keinen Papi, nur seine Schwester, die war genauso jung wie er und hatte nur ihn.<br />
Sie schliefen zusammen im Heuhaufen und als es im Dorf unten Morgen(s) schlug, wachten sie auf.<br />
&#8222;Guten Morgen!&#8220;, rief der Hahn.<br />
&#8222;Guten Morgen.&#8220;, sagte Schwester und gähnte. &#8222;Bruder, wach auf.&#8220;<br />
&#8222;Ja, ja, ich mach ja schon.&#8220;, sagte Bruder und gähnte lauter als Schwester zuvor.<br />
Dann gingen sie hinunter, zwar noch schläfrich, aber wenn sie jetzt nicht aufständen, würde der Hahn ihnen ins Ohr kreischen, und das wollten sie nicht. Sie gingen hinunter zur Koppel, wo die alten Kühe grasten. Es hatte geregnet und jetzt wollten sie sich im Schlamm wälzen und an der Koppel war die beste Stelle.<br />
Doch jetzt war da schon jemand, ein anderes Schwein. Es war fett und hatte einen Blmenkranz auf.<br />
&#8222;Och mann, &#8220; sagte Bruder enttäuscht, &#8222;jetzt können wir nich mehr im Schlamm wälzen!&#8220;<br />
&#8222;Och mann,&#8220; sagte auch Schwesterschwein.<br />
&#8222;Macht doch einfach mit!&#8220;, rief da das andere Schwein. &#8222;Der Schlamm ist noch nass.&#8220;<br />
&#8222;Ja.&#8220;, sagte Schwesterschwein und zog Bruderschwein mit in den Schlamm. &#8222;Wir würden gerne mitmachen.&#8220;, sagte sie.<br />
&#8222;Ja, das ist schön. Vorher hatte ich nämlich nur mich selber.<br />
Und so nahm die Geschichte ein schnelles Ende.</p>
<div id="attachment_65" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-65" href="http://miapreisel.wordpress.com/2009/05/28/alles-nur-weil-wir-im-schlamm-spielen-wollten/schweinesuhle-2/"><img class="size-medium wp-image-65" title="Schweinesuhle" src="http://miapreisel.files.wordpress.com/2009/05/schweinesuhle1.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Alles nur, weil wir im Schlamm spielen wollten" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Alles nur, weil wir im Schlamm spielen wollten</p></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/miapreisel.wordpress.com/63/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/miapreisel.wordpress.com/63/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/miapreisel.wordpress.com/63/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/miapreisel.wordpress.com/63/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/miapreisel.wordpress.com/63/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/miapreisel.wordpress.com/63/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/miapreisel.wordpress.com/63/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/miapreisel.wordpress.com/63/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/miapreisel.wordpress.com/63/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/miapreisel.wordpress.com/63/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/miapreisel.wordpress.com/63/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/miapreisel.wordpress.com/63/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/miapreisel.wordpress.com/63/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/miapreisel.wordpress.com/63/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=miapreisel.wordpress.com&amp;blog=6570042&amp;post=63&amp;subd=miapreisel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Schweinesuhle</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Drei Blumen</title>
		<link>http://miapreisel.wordpress.com/2009/05/28/drei-blumen/</link>
		<comments>http://miapreisel.wordpress.com/2009/05/28/drei-blumen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 10:18:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miapreisel</dc:creator>
				<category><![CDATA[andere Geschichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://miapreisel.wordpress.com/?p=59</guid>
		<description><![CDATA[&#8222;Ein Mann ist dick oder dünn, oder?&#8220; Diese Antwort fand Luh leicht: &#8222;Natürlich, aber auch normal.&#8220; &#8222;Da hast du recht.&#8220;, sagte Mara. Mara ist Luhs Freundin und sieht so aus: Sie hat braune Haut, geringelte schwarze Locken und ist nicht so gut in Ratespielen, aber dafür im Deutschunterricht, wo man schreibt und liest. Luh ist [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=miapreisel.wordpress.com&amp;blog=6570042&amp;post=59&amp;subd=miapreisel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Ein Mann ist dick oder dünn, oder?&#8220;<br />
Diese Antwort fand Luh leicht: &#8222;Natürlich, aber auch normal.&#8220;<br />
&#8222;Da hast du recht.&#8220;, sagte Mara.<br />
Mara ist Luhs Freundin und sieht so aus: Sie hat braune Haut, geringelte schwarze Locken und ist nicht so gut in Ratespielen, aber dafür im Deutschunterricht, wo man schreibt und liest. Luh ist gut in Mathematik und sieht so aus: Sie hat weiße Haut und blonde Haare, die sie gerne in geflochtenen Zöpfen trägt.<br />
&#8222;Ein Hase hat kleine Ohren, oder?&#8220;, fragte Mari weiter.<br />
&#8222;Neh, große. Das ist mir zu einfach.&#8220;<br />
&#8222;Dann lass uns doch was anderes spielen, zum Beispiel Jungs ärgern!&#8220;<br />
&#8222;Neh,&#8220; sagt Luh, &#8222;das klappt doch sowieso nich.&#8220;</p>
<p>Oh, die überlegen ja nur, lasst uns doch ne andere Geschichte suchen, die wird jetzt wieso nur doof.<br />
Gut, dann gehen wir zu dieser hier, fertig, los!</p>
<p>Weit, weit hinter den sieben Bergen und den sieben Raben und den sieben Tannen wachsen die drei Blumen.<br />
Die drei Blumen Tanja, Wanja und Mücke.<br />
Sie stehen genau nebeneinander und können reden. Da hört ihr&#8217;s!<br />
&#8222;Tanja,&#8220; fragt Mücke, &#8222;bist du schon wach?&#8220;<br />
&#8222;Ja.&#8220;, sagt Tanja und gähnt.<br />
&#8222;Die Wetterfrösche ham gesagt, dass es wenig regnen wird!&#8220;<br />
&#8222;So, ham sie das?&#8220;<br />
&#8222;Ja, und die beiden Mädchen, die Goldene und die Schwarze, die ham das auch gesagt.&#8220;<br />
&#8222;Oh, das ist ja schlecht.&#8220;, sagt Tanja. &#8222;Hoffentlich überleben wir das, wenn Dornröschen uns gießt.&#8220;<br />
&#8222;Überleben wir&#8217;s?&#8220;, mischt sich Wanja ein.<br />
&#8222;Na hoffentlich macht sie&#8217;s!&#8220;, sagt Mücke.<br />
&#8222;Hört ihr&#8217;s?&#8220;, fragt Tanja, &#8222;Hört ihr das Rauschen der Bäume? Das heißt, dass der Wind Wolken zu uns trägt und dann wird es regnen. Also müssen wir das Wasser, was dann kommt, besonders aufsaugen.&#8220;<br />
&#8222;Machen wir.&#8220;, sagten Wanja und Mücke, denn sie wollten weiter &#8222;Blatt zu Blatt&#8220; spielen, was wir &#8222;Sching schang schong&#8220; nennen. Wobei Mücke immer verlor, weil Wanja &#8222;Stein&#8220; machen  konnte.<br />
Und dann fing es an zu regnen.<br />
Tanja schlürfte zügig.<br />
&#8222;Regen!&#8220;, quietschte Mücke.<br />
&#8222;Schlürf schnell!&#8220;, sagte Tanja. &#8222;Sonst musst du später vertrocknen.&#8220;<br />
Und Mücke und Wanja und Tanja schlürften so lange, bis der Regen aufgehört hatte.<br />
Jetzt waren sie übersatt.<br />
&#8222;Wanja, Mücke, hört mal!&#8220;<br />
&#8222;Was ist denn jetzt schon wieder?&#8220;, fragt Mücke beleidigt,weil sie beinah &#8222;Stein&#8220; gemacht hatte.<br />
&#8222;Lasst uns doch woanders hin laufen!&#8220;, fährt Tanja fort.</p>
<p>Aber das geht jetzt nicht mehr, weil ein Mädchen mit einer roten Kappe den Weg entlang kommt.</p>
<p>&#8222;Iieh, der Wolf!!!&#8220;, kreischt Wanja auf. Aber so leise, dass nur Tanja und Mücke es hören.</p>
<p>&#8222;Hallo Rotkäppchen, was machst du denn?&#8220;, fragt der Wolf mit grimmiger aber lockender Stimme.<br />
Rotkäppchen erschrickt.<br />
&#8222;Guck nach, dort am Wegesrand da wachsen ja so schöne Blumen. Willste nich ein paar für deine Großmutter pflücken?&#8220;<br />
&#8222;Ja, das mach ich!&#8220;, schrie Rotkäpchen auf und fing gleich an zu pflücken.</p>
<p>&#8222;Halt!&#8220;, schrie Mücke gerade rechtzeitig, bevor sie jemand pflücken konnte.<br />
&#8222;Wieso halt?&#8220;, fragte Rotkäppchen.<br />
&#8222;Du musst uns ausbuddeln.&#8220;<br />
&#8222;Aha.&#8220;, versteht Rotkäppchen. Dann fängt sie an zu buddeln und nach dem Buddeln rennt sie mit den Blumen in ihr Schicksal.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/miapreisel.wordpress.com/59/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/miapreisel.wordpress.com/59/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/miapreisel.wordpress.com/59/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/miapreisel.wordpress.com/59/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/miapreisel.wordpress.com/59/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/miapreisel.wordpress.com/59/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/miapreisel.wordpress.com/59/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/miapreisel.wordpress.com/59/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/miapreisel.wordpress.com/59/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/miapreisel.wordpress.com/59/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/miapreisel.wordpress.com/59/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/miapreisel.wordpress.com/59/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/miapreisel.wordpress.com/59/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/miapreisel.wordpress.com/59/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=miapreisel.wordpress.com&amp;blog=6570042&amp;post=59&amp;subd=miapreisel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Mausepilamis</title>
		<link>http://miapreisel.wordpress.com/2009/05/27/mausepilamis/</link>
		<comments>http://miapreisel.wordpress.com/2009/05/27/mausepilamis/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 May 2009 07:53:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miapreisel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitungsausschnitt]]></category>

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		<description><![CDATA[Mausepilanis sind sehr nette Haustiere. Sie sind mit den Hasen und Mäusen verwandt und kommen von einem so entfernten Planeten, dass man ihn nicht erreichen konnte. Doch sie können fliegen und deswegen flogen ein paar aufgrund von zu wenig Platz auf einen anderen Planeten, den man von uns aus erreichen konnte. Und dann flogen Menschen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=miapreisel.wordpress.com&amp;blog=6570042&amp;post=48&amp;subd=miapreisel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_49" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a rel="attachment wp-att-49" href="http://miapreisel.wordpress.com/2009/05/27/mausepilamis/blatt-1-heller/"><img class="size-medium wp-image-49  " title="Zeitungsausschnitt" src="http://miapreisel.files.wordpress.com/2009/05/blatt-1-heller.jpg?w=160&#038;h=120" alt="Zeitung Seite 1" width="160" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">Seite 1</p></div>
<p>Mausepilanis sind sehr nette Haustiere.<br />
Sie sind mit den Hasen und Mäusen verwandt und kommen von einem so entfernten Planeten, dass man ihn nicht erreichen konnte. Doch sie können fliegen und deswegen flogen ein paar aufgrund von zu wenig Platz auf einen anderen Planeten, den man von uns aus erreichen konnte. Und dann flogen Menschen auf ihn aus und nahmen alle mit.</p>
<p>weiter gehts auf Seite 2</p>
<p>Aber weil die Mausepilanis das atmeten, was im All war, starben alle</p>
<div id="attachment_50" class="wp-caption alignright" style="width: 170px"><a rel="attachment wp-att-50" href="http://miapreisel.wordpress.com/2009/05/27/mausepilamis/blatt-2-gut/"><img class="size-medium wp-image-50  " title="Zeitungsausschnitt" src="http://miapreisel.files.wordpress.com/2009/05/blatt-2-gut.jpg?w=160&#038;h=120" alt="Zeitung Seite 2" width="160" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">Seite 2</p></div>
<p>und wurden zu Staub.<br />
Seitdem ist es verboten, Mausepilanis auf die Erde zu nehmen und es wird mit einem Jahr Gefängnis bestraft.<br />
Hier ein Bild von Jenz Schröder, der drei dieser Wesen mit auf die Erde nahm. Jenz Schröder ist 38 und arbeitet als Arzt für kranke Haustiere.</p>
<p>Report: Jenz, Sie haben diese Tiere bewusst mitgenommen! Geben Sie das zu?</p>
<p>Jenz: Ja, ja, das habe ich!</p>
<p>Report: Und was wollten Sie damit machen?</p>
<p>Jenz: Prüfungen</p>
<p>Report: Und was waren das für Prüfungen?</p>
<p>Weiteres auf Seite 3</p>
<div id="attachment_51" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a rel="attachment wp-att-51" href="http://miapreisel.wordpress.com/2009/05/27/mausepilamis/blatt-3/"><img class="size-medium wp-image-51  " title="Zeitungsausschnitt" src="http://miapreisel.files.wordpress.com/2009/05/blatt-3.jpg?w=160&#038;h=120" alt="Zeitung Seite 3" width="160" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">Seite 3</p></div>
<p>Diese Frage wurde nicht beantwortet.</p>
<p>Report: Sind Sie sich im Klaren darüber, was Sie getan haben?</p>
<p>Jenz: Ja!</p>
<p>Dieses Gespräch wurde geführt von Frau Penesin und vom schuldigen Herrn Schröder.<br />
Thema beendet.<br />
Weiter geht es im Internet unter www.DieMausepilamis.DE</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/miapreisel.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/miapreisel.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/miapreisel.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/miapreisel.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/miapreisel.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/miapreisel.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/miapreisel.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/miapreisel.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/miapreisel.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/miapreisel.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/miapreisel.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/miapreisel.wordpress.com/48/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/miapreisel.wordpress.com/48/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/miapreisel.wordpress.com/48/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=miapreisel.wordpress.com&amp;blog=6570042&amp;post=48&amp;subd=miapreisel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Zeitungsausschnitt</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Das kleine Schaf und sein Ei</title>
		<link>http://miapreisel.wordpress.com/2009/05/17/das-kleine-schaf-und-sein-ei/</link>
		<comments>http://miapreisel.wordpress.com/2009/05/17/das-kleine-schaf-und-sein-ei/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 May 2009 08:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miapreisel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tiergeschichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://miapreisel.wordpress.com/?p=44</guid>
		<description><![CDATA[Als das kleine Schaf an diesem Morgen aufwachte, hatte es Hunger und das große Verlangen nach einem gekochten Ei. Es stand auf, ging in die Küche, und als es den Kühlschrank öffnete, bemerkte es, dass die Eier alle waren. Also ging es in den Garten, um zu sehen, ob in dem großen Apfelbaum mit dem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=miapreisel.wordpress.com&amp;blog=6570042&amp;post=44&amp;subd=miapreisel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als das kleine Schaf an diesem Morgen aufwachte, hatte es Hunger und das große Verlangen nach einem gekochten Ei.<br />
Es stand auf, ging in die Küche, und als es den Kühlschrank öffnete, bemerkte es, dass die Eier alle waren. Also ging es in den Garten, um zu sehen, ob in dem großen Apfelbaum mit dem Vogelnest wohl ein Ei wäre. Denn in dem Vogelnest waren oft Eier.<br />
Aber heute nicht.<br />
Oh, heute waren Eierschalen!<br />
Dann musste doch irgendwo ein Küken sein.<br />
Das kleine Schaf drehte sich um, bückte sich und suchte den Boden ab nach einem Vogelkind.<br />
&#8222;Piep, piep&#8220;, machte es plötzlich, &#8222;piep, piep.&#8220;<br />
Und wirklich! Da lag ein Vogelkind genau vor dem Schaf.<br />
Das Schaf zog sich die Gummihandschuhe an und nahm das Küken. Denn wenn die Vogelmutter den Schafgeruch riecht, mag es das Küken vielleicht nicht mehr. Das kleine Schaf setzte das Küken wieder ins Nest.<br />
&#8222;Kra, kra!&#8220; Das war die Vogelmutter.<br />
Sie schimpfte, weil sie dachte, das Schaf hätte ihr Küken weggenommen.<br />
Das Schaf rannte ins Haus zurück.<br />
&#8222;Das war ja was!&#8220;, seufzte es. Aber es hatte immer noch Hunger.<br />
Diesmal ging es in den Hühnerstall, denn da gab es immer Eier.</p>
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			<media:title type="html">AmselNest16</media:title>
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		<title>Ein Meerschweinchen, das zaubern kann</title>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 12:44:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miapreisel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tiergeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Sascha stand an der Treppe. Sie warf ihre Barbie runter und rannte dann selber die Treppe runter. Dann legte sie ihre Barbie aufs Schuhregal und zog ihre Schuhe an. &#8222;Ich hole jetzt Frühstück.&#8220;, rief sie. &#8222;Ham wir doch schon.&#8220;, sprach Saschas kleiner Bruder Julius und schaute von seinem Teller auf. &#8222;Für die Meerschweine. Die brauchen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=miapreisel.wordpress.com&amp;blog=6570042&amp;post=42&amp;subd=miapreisel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sascha stand an der Treppe. Sie warf ihre Barbie runter und rannte dann selber die Treppe runter. Dann legte sie ihre Barbie aufs Schuhregal und zog ihre Schuhe an.<br />
&#8222;Ich hole jetzt Frühstück.&#8220;, rief sie.<br />
&#8222;Ham wir doch schon.&#8220;, sprach Saschas kleiner Bruder Julius und schaute von seinem Teller auf.<br />
&#8222;Für die Meerschweine. Die brauchen auch was zu Beißen.&#8220;, sagte Sascha generft und ungeduldig zugleich.<br />
&#8222;Achso.&#8220;, sagte Julius leise. Er bekam, wenn sie so mit ihm redete, immer Angst.<br />
Sascha ging vor die Tür, lehnte sich dagegen und atmete einmal tief ein und aus. Dann setzte sie sich ins Gras und pflückte und pflückte. Pflückte Löwenzahn, Giersch, Löwenzahn, Löwenzahn, Löwenzahn &#8211; nein, jetzt war da kein Löwenzahn. Sie blickte sich um, ob wohl irgendwo Löwenzahn sei. Nein, nicht mal Giersch. Nichts, bis auf eine kleine grüne Pflanze, die ganz frisch aussah. Saschas Blick blieb an ihr hängen. So saftig, so lecker sah sie aus, wie sie auch schön aussah.<br />
Sascha fühlte sich ganz komisch. Ihr war, als wenn sie verliebt wär. Sie schüttelte sich, griff nach der Pflanze, brach sie ab und roch an ihr. Sie roch gut.<br />
Was so gut riecht und so gut aussieht, ist bestimmt nicht giftig, sagte sie sich, hob den Kopf und bemerkte, dass alle Sachen wieder da waren, auch der Löwenzahn.<br />
Sascha war so komisch zumute, dass sie noch mal alles durchging. Schließlich fand sie sich und trat in den Flur und zog langsam ihre Schuhe aus.<br />
&#8222;Kommst du jetzt frühstücken?&#8220;, riss Mama sie aus ihrer Verträumtheit raus.<br />
&#8222;Nein, aber lasst mir ein Brötchen übrig. Ich will erst zu den Meerschweinchen.&#8220;<br />
&#8222;Gut.&#8220;, sagte Mama verwundert, obwohl sie gar nichts verstanden hatte.<br />
Sascha ging nach oben, öffnete ihre Zimmertür, ging zu den Meerschweinchen und setzte Moh, ihr Lieblingsmeerschweinchen, auf den Schoß. Und als das Meerschwein quiekte, verstand sie, obwohl sie es noch nie verstanden hatte, was es bedeutete. Es bedeutete, dass ihr Mohlein Hunger hatte. Sie griff in den Beutel und holte die Pflanze raus und pflückte ein Blatt ab und schon war es weg, weil Moh es aufgegessen hatte. Moh fand es so lecker, dass es beinahe alles aufgegessen hätte, wenn Sascha ihm nicht das letzte Blatt aus dem Mund gerissen hätte. Sie setzte langsam Moh in den Käfig, biss in das Blatt und aß es auf. Mmmm, ein so köstlicher Geschmack! Plötzlich erschrak sie. Sie saß in dem Meerschweinkäfig neben Moh und den andern.<br />
Wie sah sie eigentlich selber aus?<br />
Sie drehte sich langsam um und erkannte sich selbst nicht wieder. Sie war das süßeste Meerschwein, das sie je gesehen hatte.<br />
Deswegen sagte Mama also, dass sie süß aussah, wie?<br />
Jetzt auch egal. Sie hörte jetzt das Telefon klingeln.<br />
&#8222;Ich geh ran.&#8220;, hörte sie Mama rufen.<br />
&#8222;Hallo?&#8220;, sagte Mamas Stimme.<br />
&#8222;Ja, hier ist Oma.&#8220;<br />
&#8222;Ach, hallo Mutti!&#8220;, sagte Mama erfreut und stellte leiser. &#8222;Wie? &#8230; Achso! Ja, dann tschüss!&#8220; Mama legte den Hörer auf.<br />
&#8222;Was war denn?&#8220;, fragte Papa.<br />
&#8222;Sascha ist bei Oma.&#8220;<br />
&#8222;Achso.&#8220;, sagte Papa.<br />
&#8222;Es hat geklappt!&#8220;, sagte ein Meerschwein.<br />
&#8222;Was denn?&#8220;, fragte Sascha aufgeregt.<br />
&#8222;Wir haben dir geholfen.Jetzt macht deine Mama sich keine Sorgen, weil sie denkt, du bist bei Oma. Wir wollten nämlich mehr Platz. Deswegen hat unser Zaubermeerschwein Moh das leckere Kraut wachsen lassen.&#8220;<br />
&#8222;Ihr wolltet nur mehr Platz &#8211; warum habt ihr ihn dann nicht hergezaubert?&#8220;, fragte Sascha.<br />
&#8222;Weil ihr ihn dann für was anderes benutzt hättet. Und wir wollen mehr als Platz! Wir wollen frische Luft und, dass du und Julius mit uns raus auf die Wiese geht.&#8220;<br />
&#8222;Können wir alles machen.&#8220;, sagte Sascha, &#8222;Ihr zieht auf meinen Balkon.&#8220;<br />
Und so ging alles gut.<br />
Sascha aß Löwenzahn und wurde wieder ein Mensch. Mama und Papa glaubten, sie käme von Oma zurück, und Sascha aß in der Küche Frühstück.</p>
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		<title>Vom Denken eines Meerschweinchens</title>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 11:51:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>miapreisel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tiergeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Einmal kam ein Mann zu uns, der sperrte uns in einen Karton. Dann pflückte er uns alltägliches Essen so wie Löwenzahn, Brennnesseln und Giersch. Das tat er dann in eine Schale und dann gab er uns das Essen. Der Mann blieb, bis wir alles aufgegessen hatten &#8211; wie wir bemerkten, aß er nicht mit. Anscheinend [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=miapreisel.wordpress.com&amp;blog=6570042&amp;post=40&amp;subd=miapreisel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einmal kam ein Mann zu uns, der sperrte uns in einen Karton. Dann pflückte er uns alltägliches Essen so wie Löwenzahn, Brennnesseln und Giersch. Das tat er dann in eine Schale und dann gab er uns das Essen. Der Mann blieb, bis wir alles aufgegessen hatten &#8211; wie wir bemerkten, aß er nicht mit. Anscheinend beliebte es ihm lieber, aus einer Schale zu trinken.<br />
Dann ging der Mann.<br />
Nach einer Woche &#8211; wir hatten den Karton umstoßen können! &#8211; kam der Mann wieder. Diesmal sperrte er uns nicht in einen Karton, sondern nahm einen meinesgleichen auf den Arm und streichelte es. Was zur Folge hatte, dass ein Junge kam, der über uns redete, als wären wir sein Eigen, das zur Folge hatte, dass der Mann meinesgleichen auf den Boden setzte und ging.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/miapreisel.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/miapreisel.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/miapreisel.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/miapreisel.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/miapreisel.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/miapreisel.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/miapreisel.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/miapreisel.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/miapreisel.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/miapreisel.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/miapreisel.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/miapreisel.wordpress.com/40/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/miapreisel.wordpress.com/40/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/miapreisel.wordpress.com/40/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=miapreisel.wordpress.com&amp;blog=6570042&amp;post=40&amp;subd=miapreisel&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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